|
Nachfolgend finden Sie Presseauszüge der 'SlapStick' Musikschule Aktivitäten sowie von 'SlapStick' Live+Event Auftritten, Workshops, Projekten und Aktionen bis zum Jahr 2007. Berichte ab 2008 finden Sie hier.
- drum&bass Workshop. 'SlapStick' Musikschule.
Schlagzeuger und Bassist von Joo Kraus' Basic Jazz Lounge zu Gast bei Musikschule SlapStick in Vaihingen (Enz). Im Zusammenhang mit ihrem Konzert im Ludwigsburger Scala am 29. November während der Ludwigsburger Jazztage konnten Susanne Kroll und Georgie Hocker von SlapStick Christian Lettner (drums) und Patrick Scales (bass) von Joo Kraus für einen drum&bass Workshop gewinnen. Am Mittwoch, den 28. November 2007 werden der österreichische Schlagzeuger und der amerikanisch-deutsche Bassist ab 20 Uhr bei SlapStick zeigen, warum sie von ihren Musikerkollegen wie Joo Kraus und Klaus Doldinger so geschätzt und regelmäßig mit auf Tour genommen werden. Christian Lettner hat 1999 den Biberacher Jazzpreis gewonnen und bereits mit weiteren renommierten Musikern wie u.a. der WDR Big Band Köln, Randy Brecker, Karl Ratzer, Pee Wee Ellis, Johannes Enders u. v. a. auf der Bühne gestanden. Patrick Scales ist bereits seit 1994 festes Mitglied bei Klaus Doldingers Passport. Von 1996 bis 1999 war Patrick Scales Dozent für E-Bass an der Hochschule für Musik Mannheim-Heidelberg und unterrichtet seit 1999 als Dozent für E-Bass am Richard Strauss Konservatorium München. Er hat drei CDs unter eigenem Namen veröffentlicht. Darunter die CD SCALES "Grounded", die bei dem renommierten Label Blue Note Records erschienen ist. Beide Musiker sind ebenfalls als Autoren von Instrumentalschulen tätig. So hat Christian Lettner in Zusammenarbeit mit Peter O'Mara die Schlagzeugschule A Rhythmic Concept For Funk/Fusion Drums herausgebracht, während Patrick Scales Co-Autor des Lehrbuchs A Rhythmic Concept for Funk/Fusion Bass ist. Teilnahmegebühren für den Workshop sind 7 Euro für SlapStick-Schüler / 12 Euro für Externe. Kombitickets für Workshop und Konzert im Scala Ludwigsburg am 29. November 2007: 17 Euro für SlapStick-Schüler / 22 Euro für Externe (begrenzte Ticketanzahl). Bei Fragen und zur Anmeldung: 07042 13411 oder www.slap-stick.de. (© VKZ)
- Jubiläum der Segelflieger.
Bombastischer Trommelwirbel zum Jubiläum des Flugsportvereins Vaihingen: Am Samstagabend bebte die Stadthalle, als Georgie Hocker das gesamte Publikum zum Mitmusizieren animierte. Selbst Oberbürgermeister Gerd Maisch und FSV-Vorsitzender Artur Mayer griffen zur Rassel. Uli Schwenk aus Münsingen sorgte für die schönen Bilder beim Festabend zum 75-jährigen Bestehen des Flugsportvereins, Georgie Hocker setzte die musikalischen Akzente [..] (© VKZ)
- Drum- and Percussion Workshop. 'SlapStick' Musikschule.
Wenn Percussioninstrumente „fremdgehen“ - Jens Krieg, neuer Drum- und Percussionlehrer bei Georgie Hocker stellt sich vor. Im November feiert Jens Krieg seinen offiziellen Einstand in der Musikschule SlapStick. Dafür hat er einen Workshop vorbereitet, der die Anforderungen des modernen Livespiels behandelt: Sein Schlagzeug und Percussionspiel, das ihn in der Musikszene weithin bekannt gemacht hat, passt nämlich genau zum immer noch wachsenden Unplugged – Trend. Sein Rezept: Er mischt Percussioninstrumente wie Cajon und Conga und Elemente aus dem „herkömmlichen“ Drumset zu einer eigenen „Klang - Melasse“. Das bringt Frische in bekannte Hörstrukturen, und Krieg wird deshalb oft als Spezialist für außergewöhnliche CD-Produktionen gebucht. Bei diesem Workshop verrät er anschaulich viele seiner „Tricks“, stellt verschiedene Klangvariationen und Interpretationsmöglichkeiten vor, und zeigt, wie sie im jeweiligen Musikstil funktionieren. Hauptsächlich sollen die Teilnehmer dabei ermutigt werden, nach belieben selbst eigene Klänge und Rhythmen zu kreieren. Der Workshop findet am Samstag, dem 10. November zwischen 11:00 und 12:30 Uhr in der Musikschule SlapStick, Enzgasse 25 in Vaihingen/Enz statt. Es stehen Percussioninstrumente zur Verfügung, wer möchte, kann aber gerne auch eigene mitbringen. Kosten 5,-. Voranmeldung und weitere Informationen unter Infotelefon 07042 911304 oder www.slap-stick.de. (© Durchblick)
- Trommeln und ein leckeres Frühstück
Die Schulklasse R7a der Grund-, Haupt- und Realschule Illingen machte einen Radasuflug nach Vaihingen zur Musikschule SlapStick von Michael Georg Hocker. Keine gewöhnliche Musikschule, denn hier lernt man unter anderem auch das Trommeln. Mit Eifer und Konzentration waren die Schüler bei der Sache. Alle trommelten im selben Rhythmus, ein Teamerlebnis der besonderen Art. In der Trommelpause gab es in der gegenüberliegenden Vaihinger Mühle ein leckeres Frühstück. (© VKZ)
- Gitarren - Workshop. 'SlapStick' Musikschule.
Was wäre die Gitarre ohne den Blues (oder umgekehrt…). Die Musikschule 'SlapStick' veranstaltet den ersten Blues-Workshop in neuen Räumen. Abends gemütlich auf der Terrasse einen Blues spielen oder mit Freunden eine relaxte Jamsession veranstalten - welcher Gitarrist träumt nicht davon? Für die meisten bleibt jedoch der Blues mitsamt Improvisation ein Buch mit sieben Siegeln, da die wenigsten Musikschulen sich damit befassen. In diesem Workshop werden die Grundlagen des Blues und des Solospiels einfach und verständlich vorgestellt, ohne ausufernde Theorie und dafür mit viel Praxis. Die Teilnehmer sollten die gängigsten Akkorde beherrschen, mehr ist an Vorwissen nicht erforderlich. Die Kursleiter Manuel Böpple und Martin Mohr (Gitarre und Bass), beides Profimusiker und jahrelang als Musiklehrer tätig, unterrichten seit 2004, bzw. 2007 bei SlapStick. In den Fächern akustische-, E – Gitarre, Bass und Kontrabass haben sie schon eine größere Schülerschar um sich versammelt. Stattfinden wird der Workshop am Samstag, dem 20. Oktober von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr in der Musikschule 'SlapStick' Vaihingen, Enzgasse 25 bei der Mühle. Die Teilnehmer sollten eigene Instrumente mitbringen, können aber gerne auch nur zuhören. Kosten 5,- Euro. Voranmeldung und weitere Informationen unter Infotelefon 07042-911304 oder www.slap-stick.de. (© VKZ)
- Horrheimer "Orchesterzwerge" in Aktion
Dieser Tage fand im neuen Vereinsheim des Orchestervereins Horrheim zum ersten Mal die Übungsstunde der "Orchesterzwerge" statt. Mit den neuen Vereinsräumen hat der OVH die Möglichkeit, in freundlicher Umgebung bei Kindern ab drei Jahren durch Singen, Rhythmik und Tanz die Freude und das Interesse an der Musik zu wecken. In Zusammenarbeit mit der Musikschule SlapStick können die Kinder nun spielerisch mit ihrer Übungsleiterin lrmi Gröter die Freude am Singen und Sprechen, Stimmentfaltung und Hörkonzentration entwickeln. Passend zum bunten Herbst wurden Lieder gesungen, geklatscht, getanzt und getrommelt. Die Schüchternheit war schnell verflogen und die Kinder fühlten sich in der neuen Umgebung sichtlich wohl. Informationen über die "Orchesterzwerge" erhält man über die Homepage www.orchesterverein-horrheim.de oder telefonisch bei Gabi Günther unter Telefon (07042) 32439.
- Ein Theater mit besonderen Akteuren
Behinderte und Nicht-Behinderte führen gemeinsam "Die kleine Nachtigall" auf. Ein prächtiges, buntes Bühnenbild sowie nicht weniger fantasievoll gekleidete und geschminkte Darsteller haben am Samstag eine wahrhaft märchenhafte Atmosphäre im Mühlacker Uhlandbau geschaffen. Beim Integrativen Theater standen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne [..] "Die kleine Nachtigall" von Hans Christian Andersen bildete die Grundlage des Stücks, in dem 23 Mitwirkende zu erleben waren. Allein 20 werden in den Lebenshilfeeinrichtungen in Mühlacker, Vaihingen und Bietigheim betreut. Schlagkräftig fünf andere Akteure: Georgie Hocker (Vaihingen) und vier weitere Trommler der Musikschule SlapStick verführten selbst das Publikum dazu, sich dem Rhythmus hinzugeben, bevor im Schauspiel der Kaiser von China weitere Geburtstagsgäste empfing [..] (© Mühlacker Tagblatt)
- Musik für alle Altersklassen schon ab der Geburt
Musikschule SlapStick bietet lückenlos Musikkurse für jedes Alter an – ab sofort in eigenen, großzügigen Räumen im neuen Schulgebäude der Enzgasse 25 bei der Vaihinger Mühle. Als einzige Einrichtung Vaihingens und Umgebung bietet SlapStick durchgehend Unterricht schon für Kinder ab Geburt. Beginnend mit dem vollständigen lizenzierten Kursprogramm „Musikgarten“ von null bis vier, aufbauend mit der Musikalischen Früherziehung von vier bis sechs, und weiterführend mit dem Rhythmikunterricht von sechs bis acht Jahre erhalten die Kinder bei SlapStick alles, was für die Entwicklung ihrer persönlichen Musikalität von Bedeutung ist. Außerdem kann hier parallel oder anschließend ein eigenes Instrument gelernt werden, z,B. Klassik-, Konzert-, oder E-Gitarre, Bass und Kontrabass, Schlagzeug, Percussion, Afrokubanisches- und Sambatrommeln, Klavier, Keyboard und Synthesizer, Flöte und nicht zuletzt Gesang. In allen Fächern gibt es wahlweise Einzel- oder Gruppenunterricht - Workshops und Informationsveranstaltungen runden das Angebot ab. SlapStick´s Schwerpunkt ist die Popularmusik mit ihren Sparten Rock, Jazz, Blues, Gospel, Latin, Ethno usw. - bei der Grundausbildung werden aber auch alle klassischen und bewährten instrumentenspezifischen Techniken, Griffe und Skalen vermittelt. Die Schüler werden von professionellen, praxis- und liveerfahrenen Kräften fundiert und mit viel Freude an der Musik unterrichtet. Für Fortgeschrittene gibt es betreute Bandarbeit, außerdem steht ein voll ausgestatteter schuleigener Proberaum zur Verfügung. Die neue Adresse in der Enzgasse 25 ist ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eigenem PKW zu erreichen. Schnuppertermine für die neuen Kurse: Rhythmik und rhythmischer Tanz 6 bis 8 Jahre am Samstag, dem 15. September um 11:00 Uhr, Musikalische Früherziehung 4 bis 6 Jahre am 19. September um 14:30 Uhr. Musikgartentermine nur nach telefonischer Absprache. Voranmeldung erbeten unter Infotelefon 07042-911304 oder www.slap-stick.de. (© Durchblick)
- Trommelkurs beim Liederkranz Enzweihingen
14 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren waren mit grosser Begeisterung im Vereinsheim des Liederkranzes Enzweihingens. Mit Georgie Hocker, der in orginellem Afrikalook auftrat, um die Kinder richtig auf's Trommeln einzustimmen, waren die Kids nicht mehr zu bremsen. Nach einer guten Stunde war ein richtig tolles Porgramm einstudiert und Monika Dieterle konnte mit grossem Stolz den Vortrag den eingeladenen Eltern präsentieren. Alle Kinder und auch die in grosser Anzahl erschienenen Eltern waren sich einig, dass dies ein toller und fetziger Tag beim Liederkranz war. (© VKZ)
- Gitarrenklänge beim Sommerfest
SlapStick-Kinder feierten. Die Musikschule SlapStick unter der Leitung von Georgie Hocker feierte ihren großen Jahresabschluss. Wieder fand dieses Ereignis, auf das sich alle schon lange gefreut hatten, mit dem gemütlichen Flair eines Familienfests im Veranstaltungsraum und im Garten des Vaihinger Jugendhaus Abseits statt. Petrus hatte ein Einsehen mit den Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen, die wieder zahlreiche Vorträge einzeln und in Gruppen einstudiert hatten. Nachdem es am Morgen noch regnete, blieb es wenigstens während der Veranstaltung trocken. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen herrschte eine schöne Vorferienstimmung. Alle Beiträge, angefangen von den Musikgarten – Kindern (ab Null Jahre) bis zur Erwachsenen – Trommelgruppe, erhielten kräftigen Applaus. Gesangs- und Instrumentalschüler, vor allem die immer stärker werdende Gitarristenschar (SlapStick begann als reine Schlagzeugschule) formierten sich in verschiedene Musikschulbands, die zum Ausklang noch ein fetziges Konzert boten. Nach den Sommerferien beginnen neue Kurse von musikalischer Früherziehung über Rhythmik, Stimmbildung bis zu Instrumentalunterricht der meisten Sparten mit dem Schwerpunkt Popularmusik. Während der Ferien im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Vaihingen gibt Georgie Hocker wieder Trommelkurse für Kids. Der Kurs am 4. September 2007 bietet noch freie Plätze ab 12 Jahre, es können sich aber auch noch jüngere Schüler, die im ersten Kurs nicht unterkamen, anmelden (Stadtverwaltung Vaihingen, Frau Mallok). Außerdem kann man sich anmelden beim Enzweihinger Kinder-Sommerprogramm, wo die Trommel am 3. September 2007 für ab 8-jährige ruft. (© VKZ )
Nach den Sommerferien beginnen in der Musikschule SlapStick neue Kurse von musikalischer Früherziehung über Rhythmik, Stimmbildung bis zu Instrumentalunterricht der meisten Sparten mit dem Schwerpunkt Popularmusik. Während der Ferien im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Vaihingen gibt Georgie Hocker wieder Trommelkurse für Kids. Der Kurs am 4. September 2007 bietet noch freie Plätze ab 12 Jahre, es können sich aber auch noch jüngere Schüler, die im ersten Kurs nicht unterkamen, anmelden (Stadtverwaltung Vaihingen, Frau Mallok). Außerdem kann man sich anmelden beim Enzweihinger Kinder-Sommerprogramm, wo die Trommel am 3. September 2007 für ab 8-jährige ruft. (© Durchblick)
- Zusammenwachsen - Sommerfest 2007 - Evangelische Kirchengemeinde Kornwestheim
Zusammenwachsen - dieses Motto galt auch für die Menschen unterschiedlichster Herkunft, die am Fest beteiligt waren. Die tamilischen Mädchen Mathuscha, Mithila und Harani, die den Besuchern einen Tanz vorführten, türkische Frauen, die den Speisezettel um Gerichte wie Lahmacun bereicherten, oder Griechen, die im Akkord Souvlaki mit Tsatsiki über die Theke schoben: Das Gemeindefest versprühte internationales Flair. Davon waren Gäste und Veranstalter gleichermaßen angetan. \"Ich glaube, unsere Feste waren selten so gut besucht wie diesmal\", freute sich Pfarrer Christoph Rau. Dass das Mittagessen so gut wie ausverkauft sei, das sei bislang selten vorgekommen. Dass sich die Kinder, die mit ihren Eltern oder Großeltern zum Fest gekommen waren, auf einer Hüpfburg austoben, basteln oder sich schminken lassen konnten, mit Trommler Georgie Hocker kräftig auf die Pauke hauen oder zusammen mit dem Kinderchor mal große Töne spucken durften, trug dazu bei, dass das Fest rund um die Martinskirche nicht nur für die Erwachsenen eine runde Sache wurde. Umrahmt wurde der Tag von zwei Gottesdiensten: Morgens gestalteten Pfarrerin Elserose Haug und Team, abends Pfarrer Hansjürgen Bohner und Diakonin Bettina Zehner die Feiern unter freiem Himmel. (©  www.ev-kirche-kwh.de)
- STUTTGARTER ZEITUNG-LAUF im Gottlieb-Daimler-Stadion
Big Bom, das sind vier unverwechselbare Stuttgarter Trommler und eine Tänzerin mit dem Sinn für starke Rhythmen aus dem karibischen Raum und Afrika sowie eigenen, abwechslungsreichen Arrangements. Von handfesten Powergrooves bis zu meditativen Steeldrumklängen reicht die Bandbreite dieser Trommelgruppe aus dem wilden Süden, die aus Till Ohlhausen, Jürgen Braun, Rainer Dörrer und Georgie Hocker besteht. Neben dem virtuosen Trommeln gehört auch der mehrstimmige Gesang zum Markenzeichen der fünf Künstlerinnen und Künstler. Mitreißende Aktionen, unterstützt durch den explosiven Tanz und die feurigen Bewegungen der kaffeebraunen Tänzerin Lana aus Brasilien entführen das Publikum in eine andere Welt ... Big Bom spielt am 24.06.07 beim STUTTGARTER ZEITUNG-LAUF im Gottlieb-Daimler-Stadion von 09.15 Uhr bis 10.15 Uhr vor dem Zieleinlauf des LBS Halbmarathon. (©  STUTTGARTER ZEITUNG-LAUF Newsletter)
- Comedy und Leckerei aus der Römerzeit
[...] Nicht nur um weitere Spendengelder einzusammeln, sondern auch um ungewöhnliche Einblicke in die Römerzeit zu ermöglichen, setzten Sonngard Bodner und ein Theaterteam eine Schmähschrift von Seneca (4 v. Chr. bis 65 n. Chr.) mit einer Lesung in Szene. Die hatte dieser als Reaktion auf seine Verbannung auf den Kaiser Claudius verfasst. Sonngard Bodner Martin Eisenhardt, Florian Krüger, Constantin Pannwitz und Fritz-Philipp Scherrer verkörperten einen wahren Götter- und Herrscherhimmel: Jupiter, Herkules, Augustus und viele Akteure mehr kamen in dem antiken Vorläufer des politischen Kabaretts zu Wort, das Seneca geistreich "Apocolocyntosis" oder "Die Verkürbissung des Kauses Claudius" nannte. Trommelmusik von Georgie Hocker und Jens Gaid untermalte die ungewöhnliche Lesung, in der sich Seneca wortreich durch Kaiser Claudius für seine Verbannung rächte. Voller Racheglüste zeichnet er in dem von Sonngard Bodner bearbeiteten Text den Kaiser als Karrikatur seiner selbst und überzieht ihn mit Hohn und Spott. Für das Publikum ein ungewöhnliches und deshalb nicht weniger kurzweiliges Schauspiel. (©  Mühlacker Tagblatt)
- Rhythmusfeuerwerk mit Big Bom
Kulturinitiative Mauganeschd organisiert Tropic Night in Schützingen mit Stuttgarter Band. Rassiger Tanz und schnelles Trommeln. Wenn vier Schwaben trommeln, muss es nicht immer Guggenmusik werden. Die Percussion-Band Big Bom verwandelte die Schützinger Festhalle am Samstagabend mit heißen Rhythmen aus Brasilien, Afrika und der Karibik in einen musikalischen Dschungel, der allerdings nicht von allzu vielen Besuchern bevölkert war. Rund 70 Karten hatte die Kulturinitiative Mauganeschd für die Tropic Night verkauft. „Die Band war auf den Tag genau vor vier Jahren schon einmal hier, da sind mehrere hundert Menschen gekommen“, bedauert Ulrike Kollek. Big Bom indes zeigte seine ganze Bandbreite. Mit Trommeln, Gesang und Tanz schlugen sie eine Brücke in exotische Länder, ohne das Publikum mit extremen Klängen zu überfordern. Immer wieder animierte das Quartett die Besucher dazu, die Musik aufzunehmen, zum Mitmachen und Mitwippen. Nach der Pause ging sogar ein Gewitter in der Festhalle nieder. Die Band donnerte auf ihren Trommeln, die Zuhörer zischten das „Schh, Schh“ eines Tropenregens. Die Arme ließen sie über dem Kopf im imaginären Wind von einer zur anderen Seite schwingen. Der Humor kam nicht zu kurz. „Jetzt kommt etwas, das wir selbst geschrieben und nicht komplett geklaut haben“, kündigte Georgie Hocker an. „Es gibt Ecken und Orte, da lebt der Groove, da kommt er her“, schürte er die Erwartungen. „Wer kennt nicht - Kleinglattbach oder Hohenhaslach“ scherzte der 49-jährige Vollblut-Musiker. Oder — wie in diesem Fall — Vaihingen. Hocker, gleichzeitig Musiklehrer in der Enzgemeinde, hat hier für peruanische Trommeln komponiert. „Jeder glaubt immer, dass nur Schwarze Gefühl für Rhythmen haben. Das stimmt einfach nicht. Wir haben, sogar afrikanische Fans, die unsere Musik mögen“, erklärt Hocker. Einer seiner Schüler, der zehnjährige Micha Weigel aus Schützingen, tritt ebenfalls den Gegenbeweis an. Er trommelt die Stücke begeistert auf seinen Knien mit, ohne aus dem Takt zu kommen. Da dürfte die Profi-Karriere nicht mehr lange auf sich warten lassen. „Micha spielt Schlagzeug. Ich hoffe auf den ersten Auftritt“, schmunzelt Andy Weigel aus Schützingen. Bei Lea Weigel hinterlässt dagegen eher Lana Rubia einen bleibenden Eindruck. „Die Frau, die tanzt, die finde ich gut“, erklärt die Achtjährige. Die Auftritte der Brasilianerin, die sich selbst „Sambamaus“ nennt, sprühen vor Lebensfreude. Mit geschmeidigem Körperschwung und rassiger Ausstrahlung bringt sie tropisches Feuer auf die Bühne - und in den Saal. Überraschend drückt sie den eben noch tatenlosen Zuhörern eine ihrer Rasseln in die Hand und reißt sie mit zum brasilianisch-schwäbischen Improvisationstanz. Die werden dem baden-württembergischen Werbespruch fast gerecht: „Wir können alles, außer hochdeutsch.“ (© Pforzheimer Zeitung)
- Tropische Nacht in der Schützinger Festhalle
'Big Bom' haben ihren Auftritt in der Schützinger Halle. Trommler und eine Tänzerin sorgen für Stimmung. 'Big Bom', das sind vier unverwechselbare Trommler und eine Tänzerin mit dem Sinn für starke Rhythmen. Unter dem Motto 'Trommeln, Gesang und Tanz' mixen die fünf Musiker am Samstag (16. Juni) ab 20 Uhr in der Festhalle in Schützingen einen heißen Cocktail der Superlative. Die Mitte der 90er Jahre formierte Trommelgruppe gilt als beste Percussion-Band aus der Stuttgarter Musikszene. Tropische Rhythmen aus dem karibischen Raum, aus Brasilien und Afrika, sowie eigene, abwechslungsreiche Arrangements lassen dabei die ganze Kraft und Exotik dieser urwüchsigen Kontinente spürbar werden und laden zum Mittanzen ein. Dabei geht musikalisch unkonventionell „die Post ab“, unter karibischen Trommelryhthmen bebt die Erde. Von handfesten Powergrooves über Body- und Vocalpercussion bis zu meditativen Steeldrumklängen reicht die Bandbreite dieser fetzigen Trommelgruppe. „Big Bom“ verstehen es, ihre eigene Begeisterung auf das Publikum zu übertragen und die Rhythmen erlebbar zu machen, das eingesetzte Trommel- und Rhythmusinstrumentarium scheint fast grenzenlos. Die kubanische Tänzerin lässt die Hüften kreisen und bringt die Besucher bei der Tropical Night ins Schwitzen, wobei die Weltentrommler afrikanische und karibische Traditionen aufgreifen und sie mit eigenen Akzenten versehen. Ein kleiner Markt mit afrikanischem Kunsthandwerk sowie exotische Leckerbissen und Getränke werden ebenfalls für tropische Stimmung sorgen. Veranstalter der Abends ist die Illinger Kulturinitiativer Mauganeschd, Einlass zur „Tropical Night“ ist ab 19 Uhr, Karten gibt es im Vorverkauf im Bürgerbüro im Illinger Rathaus sowie im Bad-Shop Schäuffele im Illinger Ortszentrum sowie an der Abendkasse. (© VKZ)
- Musikschule SlapStick lädt ein zum Drum-Workshop
Trommeln stimmen – eine Wissenschaft für sich. Beim ersten Drum-Workshop der Musikschule SlapStick zum Thema „Stimmen“ dürfen eigene Trommeln mitgebracht, und unter Anleitung gestimmt werden. Häufige Nachfragen belegen es: Das Stimmen eines Schlaginstrumentes ist eine heikle Sache und führt nicht automatisch zum Erfolg. Viele Komponenten beeinflussen den Klang einer Trommel. Zum einen ist es das Material, aus dem der Körper gefertigt ist. Es gibt Holz- und Metall- aber auch moderne Kunststoff- und Mischbauweisen. Einen sehr großen Einfluss haben aber auch die Felle - hat man beim Schlagzeug früher ausschließlich Naturfelle benutzt, so sind es heute hauptsächlich Kunststoffprodukte mit verschiedensten Eigenschaften. Wie die Fertigungsweise hat sich mit der Zeit auch der Klang weiterentwickelt. Angefangen beim Jazz hat fast jede Musikrichtung ihre eigenen Sounds kreiert, musste eine Basstrommel früher eher breit und tönend klingen, so benötigt man heute für immer schnellere Fußtechniken einen kurzen und knackigen Klang. SlapStick Dozent Lars Vollmer wird auf verschiedene Klang-Epochen eingehen und dabei die gängigsten Stimmungen erklären. Am praktischen Beispiel wird er gemeinsam mit den Besuchern herauszufinden versuchen, wo die Grenzen sind, was mit den vielen verschiedenen Trommel - Fell - Kombinationen möglich ist, und was nicht. Für diesen Zweck dürfen Besucher gerne eine eigene Trommel (falls vorhanden mit Stimmschlüssel) mitbringen. Der Drum-Workshop findet statt am Samstag, dem 12. Mai 2007 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr in der Enzgasse 25 (gegenüber der Vaihinger Mühle). Eintritt 5,- EUR., Reservierung unter 07042-13411 oder www.slap-stick.de (© VKZ)
- Sozialdiakonische Gruppen stellen ihren neuen Besuchertreff bei einem Tag der offenen Tür vor.
Kornwestheim. Im wortwörtlichen Sinne herbeigetrommelt worden sind die Besucher des Tags der offenen Tür bei den Sozialdiakonischen Gruppen in der Aldinger Straße 99. Die Gäste bekamen den neuen Besuchertreff zu sehen. Um den neuen Treff vorzustellen, ließ Georgie Hocker, Leiter der Slapstick Musikschule in Vaihingen seine Trommeln sprechen und lockte die Besucher an. Und was war das für ein schönes Bild: Menschen unterschiedlichster Nationalitäten saßen zusammen und lauschten den Klängen; die der Trommler seinen Instrumenten entlockte, 'Bei der Rhythmus-Session haben wirklich alle mitgemacht', erzählte Anni Gaide, Leiterin der Sozialdiakonischen Gruppe in der AIdinger Straße, 'unser Trommler war auch nicht zu überhören.' Mit dem Tag der offenen Tür wollten die Sozialdiakonischen Gruppen den neu gestalteten Besuchertreff vorstellen. Gleich beim Eintritt in die Räume begrüßt ein freundlich leuchtendes Gelb an den Wänden, die Besucherinnen und Besucher. Die neue Küche soll Platz für das tägliche Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Gruppenaktivitäten und Feste bieten. Sogar neue Möbel wurden angeschafft. Seit September hatte das Team um Anni Gaide an der Konzeption gearbeitet. 'Wir wollten nicht nur für eine neue Hardware in den Räumen sorgen, sondern auch für eine neue Software', erzählt die Leiterin und weist damit darauf hin, dass auch das organisatorische Konzept neu überdacht worden ist. Die Räume sollten vor allem jugendgerechter gestaltet werden. 'Bisher waren die Gegebenheiten hier eher auf Kinder ausgerichtet. Aber viele der Kinder sind mittlerweile zu Jugendlichen herangewachsen', berichtet Gaide. Jeden Mittwoch treffen sich die Jugendlichen von 19 bis 21 Uhr in der Aldinger Straße. Jetzt bietet der umgestaltete Raum hierfür ganz neue Möglichkeiten. Aus dem ehemaligen Durchganszimmer wurde eine „kommunikative Ecke“ mit gemütlichen Sofas. Der Bewohnertreff soll aber zu allen Zeiten ein Treffpunkt sein. Bei rechtzeitiger Absprache kann er zum Beispiel auch einmal für Geburtstagsfeiern genutzt werden. Das Kommt vor allem den Bewohnern zugute, die solche Feste auf Grund der Wohnverhältnisse nicht bei sich feiern können. Anni Gaide war mit dem Tag: der offenen Tür sehr zufrieden: 'Mit den Trommeln hatten wir eine tollen Start.' Vor allem freute sie sich auch darüber, dass der Rundgang durch die Räumlichkeiten auf großes Interesse stieß und immer wieder Rückfragen von den Gästen kamen. 'Obwohl an diesem Wochenende noch viele andere Veranstaltungen stattfanden, konnten wir viele Besucher begrüßen', erzählte Gaide. (© Kornwestheimer Zeitung)
- Musikschule SlapStick startet durch zum 4. Drum-DV-Day
Geführte DVD-Präsentation der weltbesten Schlagzeuger in Vaihingen/Enz. Im Rahmen des Weiterbildungsprogrammes der Musikschule SlapStick wird die erfolgreiche Serie des „Drum-DV-Day“ fortgesetzt. Regelmäßig werden Filme und Dokumentationen der weltbesten Drummer vorgestellt, heute: „Steve Smith und die Geschichte des U.S. Beat“. Bei dieser interaktiven Vorführung wird Lars Vollmer, der auch schon die ersten Drum-DV-Days moderierte, erneut durchs Programm führen. Lars Vollmer ist Vollprofi, neben seinem Engagement bei zahlreichen namhaften Live-Bands unterrichtet er seit 2005 Schlagzeug bei SlapStick. Durch seine engagierten und qualifizierten Beiträge und seine mitreißende Art, konnte er in der Vergangenheit stets sein Talent als Dozent in Sachen Rhythmik unter Beweis stellen. Lars Vollmer ist neben Jan Hees der zweite Schlagzeuglehrer, den Georgie Hocker vom „Drum-Department“, einer der erfolgreichsten und größten Schlagzeugschulen Deutschlands, für seine Musikschule SlapStick gewinnen konnte. Das Schlagzeug, wie wir es heute kennen, ist eine amerikanische Erfindung. Grundlegende Spieltechniken und Ausdrucksweisen kommen aus dem Land der oft zitierten „unbegrenzten Möglichkeiten“. Was in Europa überhaupt erst flächenmäßig seit den 70er - 80er Jahren gelehrt wird, nämlich Schlagzeugunterricht in der heutigen Form, hat in den USA schon eine sehr lange Tradition. Um die Entstehung der Technik zu entdecken und aufzuzeigen, benutzt SlapStick unter anderem das Medium der DVD. Dadurch können anschaulich alle Bewegungen beim Schlagzeugspiel analysiert, Zeitlupenabläufe verfolgt und Körperhaltungen diskutiert werden. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich auch die Begeisterung und Motivation für die „Trommellehrlinge“, die von ihren musikalischen Vorbildern ausgeht. Eines dieser Vorbilder ist Steve Smith. Smith, der sein erwiesenes Talent als musikalischer Drummer, der Elemente von Rock und Jazz hervorragend zu verbinden weiß, wurde 5 Jahre hintereinander als "Best All-Around Drummer" durch die Leser von der Zeitschrift ´Modern Drummer' ausgezeichnet. Sein hervorragender internationaler Erfolg als Lehrer und Dozent haben dazu geführt, dass er heute den Ruf eines Schlagzeug-Superstars genießen kann. Sein einzigartiger Stil ist auf all seinen Aufnahmen zu hören. Der Drum-DV-Day findet am Samstag, dem 17. März von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr statt, gegenüber der Vaihinger Mühle im Gebäude der Tanzschule Nagy, Enzgasse 25. Eintritt 5,- EUR., für SlapStick – Schüler ist der Eintritt frei. Reservierung unter 07042-13411 oder www.slap-stick.de. (© VKZ)
Neustart der beliebten Kinderkurse. Mit dem diesjährigen Beginn der Musikkurse für Kinder schon ab null Jahren setzt Georgie Hocker mit der Musikschule SlapStick die etablierte Früherziehungsreihe fort. Bereits vor der Geburt nehmen Kinder nachweislich Töne, Musik und rhythmische Strukturen wahr. Der Herzrhythmus im Mutterleib begleitet das Ungeborene über den langen Zeitraum von neun Monaten. Alle Kinder kommen bereits „eingegroovt“ zur Welt. Bei vielen Naturvölkern werden die Kinder in einer rhythmischen Welt groß, geprägt von täglichen Arbeitsliedern und den Stammesritualen. Findet in der Umgebung des heranwachsenden kein natürlicher Rhythmus in Verbindung mit Bewegung statt (Konservenmusik hat leider nicht die gleiche Wirkung), verlieren Kinder oft ihr angeborenes „Taktgefühl“. Der „Musikgarten“, mit seinen Gruppen bis Vier, und speziell der Kurs „Musikgarten-Baby“ für Neugeborene, setzt an dieser Stelle an. Hier erhalten Kinder und Eltern mit ausgesuchtem Material Anregungen zu mehr Musikalität im Alltag. Im Mittelpunkt der Musikalischen Früherziehung ab vier Jahre steht das spielerische Erlernen und Anwenden von Sing- Tanz- und Trommelstücken. Hier werden auch eigene Instrumente gebaut, und kleine Situationen und Geschichten damit musikalisch in Szene gesetzt. Auch dürfen die ersten Instrumente ausprobiert werden. Ab sechs Jahre gibt es die Rhythmikkurse, die Betonung liegt bislang auf Trommeln, ein Kurs wird neu angeboten mit dem Schwerpunkt Tanz. Auch hier prägen Geschichten und Rollenspiele den Unterricht. Parallel zu den zweiwöchentlichen Rhythmikkursen können Kinder Einzelunterricht in den Fächern Gitarre, Keyboard, Schlagzeug, Flöte, Klavier, Conga, Bass oder Gesang erhalten. Die genannten Fächer werden für alle weiteren Altersklassen (auch für Erwachsene) angeboten. Der Kurs „musikalische Früherziehung“ beginnt im März 2007. Schnuppertermin ist am 28. Februar von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der Ziegelgartenstr. 11 (Nähe Kaufhaus Sämann). Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Kursleiterin Irmi Gröter, Tel. 07042-813292, bei der Sie auch Rhythmik-Schnuppertermine erfragen können. Die Musikgarten- Schnuppertermine koordiniert Kursleiterin Katja Steinhilper, Tel. 07043-5535. Alle weiteren wichtigen Infos, auch eine Vorstellung der Lehrer erfahren Sie bei www.slap-stick.de oder über Infotelefon 07042-911304. (© Durchblick)
- Ein chinesischer Kaiser begeistert das Publikum.
Integratives Theater zeigt das Märchen "Die kleine Nachtigall". Einen schöneren Erfolg für das "integrative Theater" konnte es nicht geben: Beim Auftritt von behinderten und nicht behinderten Menschen mit einer Inszenierung des Andersenmärchens von der "kleinen Nachtigall" war die Halle im Vaihinger Stadtteil Roßwag am Sonntag rappelvoll. Zwölf Monate gemeinsam mit behinderten und nicht behinderten Menschein ein Theaterstück aufzubauen und einzustudieren: Das war das Ziel der Zusammenarbeit der Lebenshilfe Vaihingen Mühlacker und des Theaters Dimbeldu, die von der Bürgerstiftung Vaihingen und der Aktion Mensch unterstützt wurde. Höhepunkt des Projekts. Seinen Höhepunkt fand das Projekt, nach der bereits gut angenommenen Premiere vor zwei Wochen in Lomersheim (Enzkreis), am Sonntagnachmittag in Roßwag, als die Akteure in bunten Kostümen vor ein phantasievolles Bühnenbild traten und die Geschichte von einem chinesischen Kaiser erzählten, der sich so sehr nach Musik der Nachtigall sehnte. Die Rolle der Nachtigall ist ein Beispiel dafür, wie gut das integrative Theater auch hinter den Kulissen funktionierte. Anja Häberle, die den Part übernommen hatte, konnte zu Beginn der Proben nicht pfeifen. Sie hat es mit Hilfe der Kollegen gelernt, erzählt Birgit Hertfelder, die auf der Bühne nicht nur die Erzählerin gab, sondern mit ihrem Team auch für das gesamte Ensemble und die Vorbereitung verantwortlich war. Dass die Zusammenarbeit mehr als herzlich gewesen ist, davon konnten sich auch die zahlreichen Besucher des Theaters ein gutes Bild machen. Behindert und nicht behindert: Da stand ein Ensemble auf der Bühne, das Spaß am gemeinsamen Spielen hatte. Mit viel Liebe hatten die fleißigen Helfer ein zauberhaftes Bünenbild kreiert, das den prächtigen Palast des chinesischen Kaisers, gespielt von Karl Plucha, darstellte. Viel hat er von seinen Gästen - darunter auch Georgie Hocker und seine Trommler, der Ludwigsburger Jongleur Herbert Wurst und Miriam Hertfelder als Flötenspielerin - geschenkt bekommen. Was ihm wirklich gefehlt hat, erfuhr erst am Schluss, als die kleine Nachtigall mit ihrem Gesag dem Kaiser gerade noch das Leben rettete. Unmögliches meistern. In gewisser Hinsicht war das ein Bild mit Symbolcharakter: Mit Liebe und Verständnis lassen sich auch scheinbar unmögliche Aufgaben meistern. Das Ensemble ist im Laufe des Jahres eng zusammengerückt. Es wäre schade, wenn das Projekt mit der Aufführung einfach zu Ende wäre. Genau das droht aber - aus finanziellen Gründen. "Wir hoffen auf Sponsoren", erklärte Hertfelder. Und vielleicht hat auch Vaihingens OB Maisch den mit viel Beifall quittierten Hinweis vernommen: Warum sollte man ein solches Theatertück nicht einmal am Maientag aufführen - erst recht, wenn es dort ansonsten gar kein Theater gäbe. (© Ludwigsburger Kreiszeitung)
- Premiere nach einem Jahr Probenarbeit. Lebenshilfe führt "Die kleine Nachtigall" auf.
Eigentlich führt der Kaiser von China ein Leben im Überfluss. Wirklich glücklich macht ihn aber erst der Gesang einer unscheinbaren Nachtigall. Sie rettet dem Herrscher das Leben. Rund 180 Gäste sahen am Samstag das Märchen in einer ungewöhnlichen Inszenierung. Menschen mit und ohne Behinderungen standen gemeinsam auf der Bühne der Lomersheimer Festhalle. Integratives Theater nennt sich das Projekt das Birgit Hertfelder vom Theater Dimbeldu (Vaihingen) gemeinsam mit der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker, unterstützt durch die Bürgerstiftung Vaihingen und der Aktion Mensch, auf die Beine stellte. Ein Jahr Probenarbeit lag hinter den rund 30 Akteuren bis sie die erfolgreiche Premiere ihres Stücks "Die kleine Nachtigall" feiern konnten. "Noch nie hate ich eine zuverlässige Theatergruppe", schwärmte die Theaterleiterin. Er sei gar nicht aufgeregt, gab sich Karl Plucha kurz vorher noch seelenruhig, obwohl er zum ersten Mal auf der Theaterbühne stand. Der 56-Jährige hatte die Rolle des Kaisers inne und war kaum wieder zu erkennen. Aufwändig geschminkt und pompös gekleidet waren aber nicht nur die Darsteller. Das Bühnenbild versetzte die Zuschauer in den "prächtigsten Palast der Welt". Vor ihren Augen entfaltete sich eine fantasievolle Märchenwelt. Beate Walter kämpfte gehörig mit Lampenfieber. "Mir zittern die Hände" gestand sie, bevor sie als Haushofmarschall die Bühne betrag und all die Geburtstagsgäste des Kaisers auf die Bühne rief. Darunter auch Georgie Hocker (Vaihingen) mit seinen Trommlern, der Ludwigsburger Jongleur Herbert Wurst und Miriam Hertfelder als Flötenspielerin. Rosemarie Bernhart von der Lebenshilfe hatte dem ungewöhnlichen Projekt den Weg geebnet: "Es geht darum zu zeigen, daß Behinderte und Nicht-Behinderte gut zusammenarbeiten können und Rücksicht aufeinander nehmen.". Das Märchen für Erwachsene und Kinder ab 3 Jahren wird am 26. November ab 16.oo Uhr ein weiteres Mal in der Sport- und Kulturhalle Roßwag aufgeführt. (© Mühlacker Tagblatt)
- Medialer Ausflug in New Yorker Schlagzeugschule.
"Drum-DV-Day" bei 'SlapStick' fortgesetzt. Im Rahmen des Weiterbildungsprogrammes der Vaihinger Musikschule 'SlapStick' wurde die erfolgreiche Serie des "Drum-DV-Day" fortgesetzt. Regelmässig werden Filme und Dokumentationen der weltbesten Drummer vorgestellt. Bereits zum dritten Mal nun veranstaltete Georgie Hocker, selbst Trommler und Schulleiter der Musikschule 'SlapStick' die im Jahr 2005 erfolgreich gestartete Seminarreihe "Drum-DV-Day". Wie immer waren zahlreiche Schüler von 'SlapStick' und auch externe Schlagzeug-Interessierte anwesend. Anhand von modernen Unterrichtsmedien wie DVD- und Videoausrüstung bekamen die Schagzeug- und Trommel-Interessierten einen interessanten Einblick in die kreative Welt des modernen Drummings. Auch dieses Mal wieder führte der Brettener Drummer und Schlagzeugdozent Lars Vollmer durchs Programm. Anhand einer sehr kurzweiligen und abwechslungsreichen Auswahl von lehrreichem Video- und DVD-Material präsentierte Lars Vollmer mit seiner sympathischen und unterhaltsamen Art sehr anschaulich das Medium „Kreativität am Schlagzeug“. Diesmal wurde die legendäre 25-jährige Geburtstagsfeier der New Yorker Schlagzeug-Schule „Drummers Collective“ vorgestellt. Das Drummers Collective ist eine der bedeutendsten Schlagzeugschulen der Welt und außerdem auch die Partnerschule der Stuttgarter Schlagzeugschule „drum department“ an der Lars Vollmer - neben seiner Tätigkeit bei 'SlapStick' - auch unterrichtet. Bei der New Yorker Feier traten viele der weltbesten Musiker auf, wie z.B. Steve Gadd, Dave Weckl, Horacio Hernandez, Steve Smith und Victor Wooten, um nur einige zu nennen. Der nächste "Drum-DV-Day" wird aufgrund der regen Nachfrage auf jeden Fall nochmals über die Bühne gehen, teilt Georgie Hocker mit. Voraussichtlich im Frühjahr 2007 wird der nächste Event dazu stattfinden. Anmeldungen werden unter Telefon (07042 – 13411) oder bei www.slap-stick.de schon heute angenommen. Wer übrigens den Referenten dieses "Drum-DV-Days" live sehen und hören möchte kann dies in absehbarer Zeit gerne tun. Lars Vollmer trommelt mit seiner Band „Karlsgroove“ am Samstag (16. Dezember) in Maulbronn in Kay Double You's MusicBar "Live", Gewerbegebiet Talweg, Daimlerstr. 36. Mit dabei als Gastsängerin die Rockröhre Sabine Bednar von der Kultband „ROUTE 66“. (© VKZ)
Gesungen wird oft im Kulturcafé Cassiopeia, getrommelt auch, getanzt schon seltener – was sonst allerdings nur auf der Bühne passiert, wurde nun auf den Zuschauerraum ausgeweitet. Trommeln, Tanz und Gesang – diese Beschreibung ihrer Show, welche die Band Big Bom im Untertitel trägt, trifft nicht nur auf die Musiker selbst zu. Die Zuschauer werden gleichfalls zu Akteuren, die klatschen, stampfen, singen und tanzen. Es gibt kleine und große, bauchige und längliche, stehende, liegende und hängende – und alle befinden sich auf der kleinen – für diese Auswüchse an Vielfalt fast zu kleinen – Bühne des Kulturcafés Cassiopeia. Ebenso wie fünf Männer, die gekleidet sind, als seien sie mitsamt ihrer mannigfaltig geformten Trommeln gerade dem Urwald entsprungen. Doch weit gefehlt, entspringen vier dieser Musiker doch vielmehr der Stuttgarter Musikszene. Gleichwohl sind sie Weltenbummler, die nicht nur ihre tönenden Instrumente, sondern auch die Rhythmen ihrer Songs sowie ihre Inspirationen aus fernen Ländern mitbringen. Besonders aus Afrika und der Karibik. Big Bom greifen denn musikalisch auch afrikanische und karibische Traditionen auf, versehen sie aber mit eigenen Akzenten. Dabei ist außer ihrer Stimme die Trommel ihr einziges Instrument. Doch als Schlagwerk dienen kann vielerlei: Die eigenen Hände und Füße, die mit Luft gefüllten Wangen, die mit einem Stoff bespannten Unterarme- und sogar Lachen kann klingen wie ein Trommelfeuer. Rainer Dörrer, Jürgen Braun, Till Ohlhausen und Georgie Hocker sind einfallsreich und innovativ. Und sie präsentieren ihre ausgefallenen Ideen mit viel Witz und Charme. Statt ihrer Tänzerin Ileana Camue, die an diesem Abend ein Engagement in München hat, bringen die vier Musiker einen Gast, Orkas aus Guinea, mit auf die Bühne des Cassiopeias. Dieser trommelt und tanzt mit Big Bom, als habe er nie in seinem Leben etwas anderes gemacht. Dass Getrommele nicht so eintönig sein muss, wie es meist bei Trommelworkshops, die oft unter dem Motto „Trommle Dich frei“ laufen, erscheint zeigt dieser Abend. Nicht nur die verschiedenen Trommeln, sondern auch die sehr versierte Technik der Musiker mit den ständig anderen Rhythmen lässt einen immer wieder neu aufhorchen. Mal sind es die Klänge okkulter Zeremonien, mal ein Karnevalsrhythmus oder ein Brautmuttertanz, den die Musiker ihrem Publikum vor die längst unruhig zuckenden Füße werfen. „Hier ist viel Rhythmus im Raum“, schallt es sodann auch von der Bühne. Ohlhausen würde diesen „gerne kanalisieren und in die richtige Richtung lenken“. Sagt´s – und dirigiert auch schon sein neues Orchester. Bald klatscht die eine Hälfte des Raums im Dauerrhythmus, die andere fällt mit einem schnellen, kurzen Klatschen ein. Ist manch einer aus dem Publikum zu Anfang noch etwas gehemmt, so legt sich dies schnell, fordert BigBom die Zuschauer doch zunehmend. Nicht nur klatschen, sondern auch tanzen sollen sie. Orkas, der Gast des Quartetts, macht es vor, und schon wiegt sich der ganze Saal vor und zurück. „Das muss aussehen, als würdet ihr umkippen – und euch kurz davor fangen“, erklärt Ohlhausen einen Tanz, der sich wenig erotisch anhört, es jedoch durchaus ist, wird man ihm ansichtig. Selbst vor Tanzspielen schreckt das Publikum gegen Ende des Konzertes nicht zurück: „Männer un Frauen stehen sich gegenüber- und immer eine Frau tanzt einen von ihr auserwählten Mann an und umgekehrt“, dirigiert erneut Ohlhausen. Wiegen, hüpfend oder schreitend wird die Distanz zum anderen Geschlecht überbrückt, und diesem sich verführerisch an den Hals geschmissen. Später geht es in einer Polonaise durch den Saal- man glaubt sich glatt im Karneval von Rio. Ein bisschen flapsig sind die Sprüche der Band, die trotz der meist unbekannten Lieder ihr Publikum in Wallung versetzt hat. Und die etwas zweifelhaften, wohl komisch wirken sollenden Versuche, bekannte Songs mit vermeintlich ulkigen neuen Texten zu versehen, verhunzen nur den Eindruck der sonst guten A-capella-Passagen. Etwa, wenn sich Big Bom an „Der Krieger“ von den Fantastischen Vier heranwagen – und den wunderbaren Text der wohl bekanntesten Stuttgarter Band etwa mit der Liedzeile „Heute ist ein Trommeltag“ aufmotzen. Obschon, sie haben Recht. Das ist wahrlich ein Trommeltag: Der Tag, an dem Big Bom spielen. (© Stuttgarter Zeitung)
Angebote der Vaihinger Musikschule 'SlapStick'. Mit dem Start der Musik- und neuerdings Tanzkurse bietet die Musikschule 'SlapStick' ein noch breiteres Angebot für Kinder schon direkt ab der Geburt an. Zum siebten Mal in Folge gibt es bei der Vaihinger Musikschule 'SlapStick' unter der Leitung von Georgie Hocker Kurse für alle musikalisch und rhythmisch interessierten Kids. Neu in diesem Jahr ist u. a. das „Musikgarten“ Angebot. Diese von der Firma Hohner und dem Schott-Verlag in Deutschland eingeführte Form der Frühförderung schon direkt ab der Geburt und bis vier Jahre, richtet sich an Mütter/Väter, die gemeinsam mit ihrem Kind spielerische, melodische und rhythmische Übungen machen wollen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass bei Neugeborenen ein vom Puls und Herzschlag im Mutterleib geprägtes Rhythmusgefühl angelegt ist. Wird dieses frühzeitig gefördert (wie z.B. bei den Naturvölkern, wo Babys bei der rhythmischen und oft von Gesängen begleiteten Feldarbeit auf dem Rücken getragen werden) kann es erhalten werden, und muss später nicht neu erlernt werden. Auch in eine andere Richtung hat sich die Musikschule 'SlapStick' erweitert. „Tänze der Welt“ heißt die neue Kursreihe für Kinder von sechs bis elf Jahren. Zwölf neue Tänze im Jahr, jeden Monat einer, aus ganz unterschiedlichen Regionen dieser Erde, werden vorgestellt. Außer der körperlichen und musikalischen Entwicklung werden die Kinder spielerisch auch mit uns fremden und exotisch wirkenden Kulturen und Rhythmen vertraut, denn Musik und Tanz waren schon seit jeher so etwas wie eine Weltsprache. Die musikalischen Früherziehungskurse ab 4 Jahre erleben ebenfalls eine Neuauflage. Diese gehen über einen Zeitraum von zwei Jahren, man muss aber nicht den ganzen Kurs belegen. Inspiriert von der Zusammenarbeit mit dem Vaihinger Theater Dimbeldu werden märchenhafte Elemente eingebunden und auch eigene Instrumente gebaut. Im zweiten Jahr soll ein Glockenspiel zur Anwendung kommen, die Kinder werden so spielerisch mit den ersten Noten vertraut gemacht. Ein Trommel- und Rhythmikkurs für Sechs- bis Achtjährige und afrikanisch-kubanisches Trommeln für Erwachsene runden das Kursangebot ab. Infos über Schnuppertermine (in den letzten beiden Septemberwochen) und Unterrichtsorte gibt es unter www.slap-stick.de bzw. Infotelefon (07042) 91 13 04 zu erfahren. (© VKZ)
- Selbst Petrus konnte die Musiker nicht stoppen
Sommerfest der Musikschule SlapStick. Am vergangenen Samstag feierte die Musikschule SlapStick, unter der Leitung von Georgie Hocker, ihren großen Jahresabschluss. Schon zum fünften Mal fand dieses Ereignis, auf das sich alle schon lange gefreut hatten, mit dem gemütlichen Flair eines Familienfests im Garten des Vaihinger Jugendhaus Abseits in Vaihingen statt. Für ihren großen Tag hatten die Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen wieder zahlreiche Vorträge einzeln und in Gruppen einstudiert. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen herrschte schöne, hochsommerliche Stimmung, doch auch der später einsetzende Gewitterregen tat der guten Laune keinen Abbruch. Schulleiter und Trommler Georgie Hocker bedankte sich abschließend bei allen Schülern und Eltern für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und ehrte seine langjährigen Schüler. Als Dank für ihre Treue erhielten sie die beliebten SlapStick - T-Shirts und Bongotrommeln. Die Musikschule geht Anfang der großen Ferien in ihre Sommerpause. Nach den Sommerferien werden wieder neue Kurse von Musikgarten über Rhythmik und Kindertanz bis zu afrikanischem Trommeln angeboten. In den Ferien ist Georgie Hocker im Sommerferienprogramm der Jugendarbeit der Stadt Vaihingen aktiv. Entsprechende Kursplätze sind aber alle schon ausgebucht. (© VKZ)
- Musizieren mit selbst gebastelten Trommeln
Lautstarker Abschluss der Musik-Projektwochen
In der siebten und letzten Projektwoche im städtischen Mina Lenges Kindergarten drehte sich alles um das Thema „Trommeln“. Vorangegangen waren musikalische Früherziehungselemente mit den Themen: „Zuhören“, „Selber machen“, „Spielen und tanzen“ und „Musik aufschreiben“. Sehr schön war dabei der Besuch des „Karneval der Tiere“. Gegen Ende der Aktionswochen bastelte Georgie Hocker, der für dieses Projekt verpflichtet wurde, mit den Kindern eigene Trommeln, die anschließend von den Kids künstlerisch verziert wurden. Danach probte er mit ihnen verschiedene Rhythmen und Gesänge für die Abschlussveranstaltung, zu der die Eltern und Geschwister eingeladen waren. Dabei gaben die Kinder eine gelungene Vorstellung bei der sie viel Applaus erhielten. Aber auch die Eltern konnten ihr rhythmisches Talent unter Beweis stellen, sie mussten mit Händen, Füßen und Gesang ein eigens umgetextetes Queen-Stück (We will rock you), zum Besten geben. (© VKZ)
- Ländliche Tänze, derbe Gesänge und zauberhafte Liebeslieder
Es wäre nicht fair und aufgrund der künstlerischen Gesamtleistung nicht angebracht, die Darbietung der "Lieder aus Beuren" in irgendeiner Form zu kritisieren. Musste man auch nicht. Die Aufführung von Carmina Burana im historischen Ambiente des Büdinger Hirschgrabens entpuppte sich in der Tat als das angekündigte Spektakel. Zurecht spendeten rund 650 Besucher dem Chor und Orchester der Bolschoi Oper Minsk unter der Leitung des bei Leonard Bernstein "in die Lehre" gegangenen Dirigenten Wilhelm Keitel nach dem letzten Ton der bekannten Melodie "Fortuna Imperatrix Mundi" minutenlang Beifall. Zusammen mit der seit 1997 aktiven Rhythmusgruppe "Stahl Fatal", die mit Schrottteilen, Regentonnen und Klangröhren an moderne Gladiatoren erinnerten, die irgendwo zwischen Feuer speienden Gauklern und zu Techno tanzenden Ravern anzusiedeln sind, boten sie dem Publikum einen unvergesslichen Abend. [...] (© Kreis-Anzeiger)
- Drum DV - Day bei der Musikschule SlapStick
Vergangenen Samstag hatten Georgie Hockers Trommellehrlinge in seiner Vaihinger Musikschule SlapStick einen ganz besonderen Tag: Über dreißig von ihnen besuchten den Drum DV - Day. Wie der Name schon umschreibt geht es um Drum, also Schlagzeug und DV - Day, also einen Digital Video Tag. Das neueste Lehrerkollegiumsmitglied bei SlapStick, Lars Vollmer - super Schlagzeuger und seit mehreren Jahren Dozent bei einer der bekanntesten Schlagzeugschulen Deutschlands, dem "Drum Department" mit Partnerschule in New York - hatte diese Idee. Mit Hilfe einer DVD-Vorführung, bei der er viele Eigenschaften des Mediums wie Zeitlupe, Einzelbild, Wiederholungen ausnutzte, referierte er sehr anschaulich über verschiedene Philosophien des Handwerks "Trommeln", vor allem über Haltung, Groove, Timing und die ganzen rudimentären Übungen. Das Material stammte von Dave Weckl, einem der besten Drummer unserer Zeit, der, wie eine ganze Trommlergeneration maßgeblich beeinflußt wurde von Buddy Rich, quasi dem "Erfinder des modernen Schlagzeugspiels". Trotz dieses sehr theoretischen Unterrichts, konnte Lars durch seine frische und interessante Art über 90 Minuten die sonst doch eher temperamentvollen Nachwuchstrommler auf ihren Sitzen halten. Vielleicht spürten sie aber auch die Authentizität seiner Liebe zum Schlagzeugspiel, die bei ihm im Alter von 16 Jahren entbrannte, nachdem er eine persönliche Begegnung mit Buddy Rich hatte. (© VKZ)
Rock'n'Roll über Disco bis zu elektronischer Musik – Die KulturRegion Stuttgart und das Popbüro Region Stuttgart lassen die letzten 50 Jahre Popmusik aufleben. In einem Multimedia-Konzert präsentiert die Gruppe 1 to 3 4 music zusammen mit den Schulen und der Jugendarbeit Vaihingen ab 19.00 Uhr in der Stadthalle Vaihingen 10 Jahre lebendige Musik- und Jugendkultur zwischen 1975 und 1985. Die ansonsten auf Werke von „Yes“ - und „Genesis“ abonnierte Rockband, alles altgediente Rockmusiker eben jener Epoche, hat nach dem künstlerischen Konzept von Trommler Georgie Hocker in akustischer Kleinarbeit die Stücke der damaligen Vaihinger Bands, u. a. Tiny Scud, Tonic, Panama, Permanent Geil, herausgehört und wird sie an diesem Abend wiedergeben. So werden u.a. Jugend-Jazzt-Sieger (Tonic) oder Bundessieger beim ersten Bayer-Dynamik-Wettbewerb (Tiefste Provinz), aber auch fast unbekannte, lokale Bands teilweise zum ersten Mal gecovert und geraten, zumindest für dieses Highlight, nicht völlig in Vergessenheit. Jedes Jahr wird einer bestimmten Band gewidmet. Parallel dazu laufen die damaligen No. 1 Hits vom Band. Ergänzend werden in kurzen Spots von Schülern die damaligen welt- und lokalpolitischen Ereignisse nochmals aufgearbeitet. So entstand für das POP 50 Projekt eine neue, und für das Publikum sehr anschauliche multimediale und informative Konzertform. Rudi Kern, der Sie durch das Programm führt, wird sein eigens für dieses Projekt geschriebenes Buch vorstellen. Eine Hitparade bei der die Zuschauer die einzelnen Beiträge bewerten können sowie eine 70er- Schmink- und Perückenecke des [theater] Dimbeldu runden den Abend ab. (© VKZ)
- Abendsterne singen Lieder, die die Herzen der Zuhörer öffnen
"Night of Gospel Music" in der Friedenskirche. Gospel ist Musik des Herzens, und die Herzen öffneten sich weit bei der 'Night of Gospel Music' der Abendsterne am Samstagabend in der
Friedenskirche. Der von Jörg Thum geleitete Chor ließ Raum für sanfte Töne, aber auch kraftvollen, mitreißenden Gesang. Angesichts des Riesenandrangs auf seine Konzerte gab der Chor unter dem Dach des SKV Eglosheim erstmals zwei Abendvorstellungen, mit insgesamt mehr als 1200 Zuhörern. Und deren Begeisterung kannte keine Grenzen, der Applaus schien kein Ende zu nehmen. Seit Jahren schon sind die Abendsterne Synonym für eine andere, junge Art des Chorgesangs. Aktuelle Songs und Gospels wurden auch an diesem Abend in der Friedenskirche wieder choreographisch perfekt dargeboten und bestens inszeniert. Die Akteure bestachen nicht nur durch große sakrale Innigkeit, sondern auch durch herzerfrischende Fröhlichkeit, die das Publikum tief anrührte. Großes Engagement. Gospels überzeugend darbieten; das lernte der Chor kürzlich bei einem Workshop mit dem Kanadier Danny Plett. Zusammen mit dem Jugendchor 'Starlights' sangen die Abendsterne einige Songs aus der Feder
des Kanadiers. Großes Engagement bewies hier nicht nur der Nachwuchs, der mit großem Enthusiasmus bei der Sache war, auch die Solisten Andrea Eichhorn, Christian Mühlbauer, Katja Fischer, Christoph Horn, Bettina Glasbrenner und Micha Heger steckten mit ihrer Ausstrahlung an. Die neuen Gospels von Danny Plett komplettierten Klassiker wie „Oh happy Day“, „Amen“ oder „Give me a Star“. Der Chor bewies große Reife und zauberte Atmosphäre mit sanfter Intonation, die schließlich in kraftvollen, im Gemäuer des Gotteshauses verhallenden Gesang mündete. Die Herzen öffneten sich beim innig dargebotenen „Vaterunser“, dem „Santo“ und dem packenden, a-cappella vorgetragenen „Right an King Jesus“. Eindrucksvoll auch der Simon & Garfunkel-Hit „Bridge over troubled Water“, wo die Abendsterne eine große Ausdrucksbreite mit gefühlvollen und aufwallenden Passagen an den Tag legten.
Andrea Eichhorn brillierte außerdem mit dem R. Kelly-Song „The Storm is over" und ergreifend ihre Soloeinlage „May the Lord send Angels" auf der Kanzel. Makellose Begleitung. Die Darbietungen wurden durch die makellose instrumentale Begleitung gekrönt. Chorleiter Jörg Thumm setzte Akzente am Klavier und atmosphärisch waren die Saxophoneinlagen von Klaus Schneider. Mit von der Partie waren überdies Joachim Fritz an der Gitarre, Andreas Kohn am Bass sowie Georgie Hocker an den Drums. Das Programm moderierte Peter Traa auf bewährt kurzweilige Art. (© Ludwigsburger Zeitung)
Ferienkinder verbreiten mit ihren Trommeln kubanisches Flair. Rund 30 Trommeln schickten gestern heiße Rhythmen über den Sand am Vaihinger Marktplatz. "Stellt euch in den Sand mit nackten Füßen" dirigierte Georgie Hocker die Eltern seiner Schützlinge. Der Musiker trommelte mit seinen acht bis 14 Jahre alten Schülern was das Zeug hielt. Im Rahmen des Sommerferienprogramms meldeten sich die Kinder zum Kurs "Die Trommel ruft" an. Mit brasilianischer Trillerpfeife gab Hocker den Einsatz für Pausen und Rhythmusänderungen. Die "supertolle Gruppe" habe am Übungsort Jugendhaus Abseits in eineinhalb Stunden ein komplettes Stück erlernt. Trommeln sei eine durchaus anspruchsvolle Angelegenheit, sie verlange eine ausgeklügelte Koordination der Hände. Obwohl das Trommeln für europäische Ohren manchmal unstrukturiert klinge, seien die Abläufe streng überliefert. (© VKZ)
- Trommeln für den Sandkasten
Am Samstag, dem 11. Juni fand in der Innenstadt Vaihingen im Rahmen des Buttonvorverkaufs für den Sandkasten eine Trommelaktion mit Georgie Hocker und einigen seiner Schülern statt. Mittels südländischen Rhythmen wollten die Trommler auf das bevorstehende Sommerwetter und die in diesem Zusammenhang dringend notwendige Schaffung eines Sandstrandes auf dem Marktplatz hinweisen. Wer sich nicht mit einem Buttonkauf begnügen möchte: Mitmachaktionen sind bei Georgie Hocker an der Tagesordnung. (© VKZ)
Rhythmische Weltreise
- Percussionband "Big Bom" in der Festhalle Schützingen
Die Percussionband "Big Bom" trommelte, sang und tanzte beim Afrika-Fest der Kulturinitiative "Mauganeschd" in der Festhalle Schützingen. Die Kleider sind afrikanisch, die Instrumente stammen aus Afrika, Kuba und der Karibik doch die Mitglieder der Band sind waschechte Schwaben aus Fellbach, Vaihingen an der Enz und Remseck: Bandleader Till Ohlhausen, Stickspezialist Georgie Hocker und der Afro-Trommler Rainer Dörrer. Der erkrankte Jürgen Braun wurde von Saied Ibrahim Yehdego vertreten, der zwar aus Eritrea stammt aber bereits seit über 20 Jahren in Deutschland lebt. Ergänzt wird die Truppe durch die kubanische Tänzerin Ileana Camue, deren energiereiche und rhythmische Tanzeinlagen mindestens so harmonisch sind wie ihr Name - ihrem Temperament fiel dann auch prompt eine aus Kuba stammende Riesen-Rassel zum Opfer: Totalschaden. Und warum machen Schwaben südamerikanische, karibische und afrikanische Percussion? "Wir haben eigentlich alle als Schlagzeuger in Rockbands angefangen; doch wenn man sich mit Percussion beschäftigt, landet man irgendwann bei den afrikanischen Rhythmen. Und weil wir Schwaben sind und es mit der technischen Perfektion haben, machen wir das eben jetzt gründlich.", erklärt Till Ohlhausen. "Eigentlich sind wir eine Lehrerband.", ergänzt Georgie Hocker aus Vaihingen, "Wir unterrichten alle auch Percussion." Das merkt man auch beim Auftritt, denn die Besucher klatschen nicht nur mit - zum Tanzen ist es zu eng, die Leute stehen dicht an dicht - sondern das Publikum wird zu einer riesigen Rhythmusgruppe umgebaut. Engstirnig ist man bei "Big Bom" nicht: Zwar gibt es Arrangements, die sich originalgetreu an die Vorbilder halten, andererseits werden schon mal zwei Stücke aus ganz verschiedenen Weltgegenden kombiniert oder in Eigenkompositionen auch humorvoller schwäbischer Rap mit afro-karibischen Rhythmen unterlegt. Und woher haben die Bandmitglieder ihre Stücke? "Rainer Dörrer hat viele seiner Stücke von Afrika-Reisen mitgebracht. Ich selbst habe in München Workshops besucht, bei denen Percussionisten aus den Herkunftsländern der Lieder ihre Kunst weitervermitteln.", erläutert Till Ohlhausen. Auf der Bühne erklingen neben Trommeln und karibischen Steel-Drums auch ein Dreiersatz von "Zigarrenkisten", sogenannten "Cajones", die in Lateinamerika Sklaven als Tommelersatz dienten. Damit die Weltreise nicht nur musikalischer Art bleibt hat der Kulturverein "Mauganeschd" nicht nur einen Afrika-Shop aufgebaut: es gibt auch auf der Speise- und der Getränkekarte Spezialitäten aus Afrika. (© Oliver Gassner)
- Weltrekordversuch im Simultantrommeln
Georgie Hocker sorgte für Samba-Rhythmen auf dem Marktplatz. 172 Leute aus Vaihingen und Umgebung trommelten für den Weltrekord. So hatte sich das Trommel-Guru Georgie Hocker vorgestellt: 172 Leute unterstützten ihn am Sonntagnachmittag auf dem Vaihinger Strassenfest fürs Guiness Buch der Weltrekorde im Simultantrommeln. [ ... Punkt 15.00 Uhr wurde getrommelt, das es krachte. Auf der Bühne gab die Gruppe 'Taktlos' von Till Ohlhausen sowie Georgie Hocker mit seinen 'Trommellehrlingen' den Takt an. Sechseinhalb Minuten lang wurde dann in verschiedenen Austragungsorten auf der ganzen Welt getrommelt ... ] Gespielt wurde ein vorgegebenes Sambastück mit Gesang, für den Ehrengast Helmut Schwendenmann sorgte. -------
Vaihingen liegt ganz weit vorn: Toller Erfolg für Georgie Hocker aus Vaihingen. Beim Weltrekordversuch im Simultantrommeln für das Guiness Buch der Weltrekorde am Rande des Vaihinger Strassenfestes scharte der Musiker 172 Teilnehmer um sich. Ein Spitzenergebnis, wie sich nun herausstellte. Zwar liegen noch nicht alle Ergebnisse von den teilnehmenden Städte vor, doch es zeichnet sich ab, dass Hocker mit Vaihingen weit vorn liegt. 172 Teilnehmer bedeuten derzeit, dass es die größte Gruppe in Deutschland war und die zweitgrößte in Europa. Bundesweit auf dem zweiten Platz liegt derzeit München mit 70 Teilnehmern. (© VKZ) -------
Der Weltrekord ist leider nicht geschafft. Obwohl Deutschland mit 417 Teilnehmern - Vaihingen dabei mit 172 Teilnehmern die größte Gruppe - letztendlich die zweitgrößte Teilnehmergruppe der Welt stellen konnte, ist es insgesamt nicht gelungen, den Weltrekord einzustellen. Vielen Dank an alle, die trotz Ferien und nicht so einfachem Musikstück an dem Weltrekordversuch teilgenommen haben. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, das Stück zu üben und mit ihre Begeisterung andere angesteckt haben. Vielen Dank an alle, die vollkommen unkompliziert ein Instrument genommen haben, und sich zu einer Gruppe gesellt und einfach mitgespielt haben. Vielen Dank sagt Michael Georgie Hocker.
Der schon herbstlich kühle Strassenfest-Sonntag brachte zwar nicht die Menschenmassen wie am Samstag in die Stadt, hatte dafür aber ein Finale mit humanitärem Effekt: Mehr als 3000 Euro wanderten auf das Konto der Flutopferhilfe. [ ... 'Trommeln für die Flutopfer' steuerte Michael Georgie Hocker als spontane Idee bei: 'Wenn wir hier ohne Wetterturbulenzen feiern können, sollten wir auch an jene Menschen denken, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind.' Ein Euroschein war der Einstandspreis für das Trommel-Happening auf der Festbühne. ... Erstaunlich: Das rhythmische Zufalls-Orchester mit Congas, Cajons, Tambourin, Glocken und Klanghölzern erwies sich als äußerst hörenswert, wobei Profis wie Michael Hocker und Rainer Wisniewski das taktvolle Gerüst stellten. ... Das Publikum unterstütze die Musikanten mit rhythmischem Klatschen und liess es an Anfeuerung nicht fehlen. ... ] (© VKZ)
- Hilfe für Kindergarten in Katutura
Passanten, die am Wochende über den Mühlacker Wochenmarkt bummelten, mussten aufpassen, sonst standen sie unversehens hinter Congas oder Djembes und wurden angeheißen, im Rhythmus zu trommeln. Denn es wurde am Samstag auf dem Kelterplatz gefeiert. Anlass war das zehnjährige Bestehen des Eine-Welt-Ladens in Mühlacker. [ ... Derweil animierte Georgie Hocker aus Vaihingen die Passanten ihn beim Musizieren auf Trommeln und Rhythmusinstrumenten zu unterstützen. ... ] So unterstützt der Eine-Welt-Laden in Mühlacker derzeit unter anderem einen Kindergarten, der in Katutura (Namibia) von Tagesmüttern betreut wird. ... (© Mühlacker Tagblatt)
- Von Congas, Techno und Cajons - Zu Gast im Trommelworkshop von Michael Georgie Hocker - Einfache Grundschläge und schwierige Grooves.
In meiner Jugend habe ich eine Zeitlang Gitarre gespielt, ach ja, und in der Grundschule die obligatorische Blockflöte. Aber das war's dann auch schon mit meinen musikalischen Erfahrungen. Da kann ein Trommelworkshop eigentlich nicht schaden, habe ich mir gedacht, und mich kurzerhand zum Percussion-Schnupperkurs, der vergangene Woche im 'Abseits' stattfand, angemeldet. Michael Georgie Hocker, der Workshop-Leiter, hat bereits alle Instrumente aufgebaut, als ich mit zwölf weiteren TeilnehmerInnen gespannt den Aufenthaltsraum des Vaihinger Jugendhauses betrete. Auf der einen Seite stehen vier grosse, auf der anderen Seite etwas kleinere Trommeln, sogenannte Congas. In der Mitte warten fünf geheimnisvolle schwarze Kisten auf uns, die den Boxen meiner HiFi-Anlage zum Verwechseln ähnlich sehen. 'Das sind Cajons' erklärt Georgie, der seit vielen Jahren Schlagzeug- als auch Percussion-Unterricht gibt. 'In den Kisten befinden sich Gitarrenseiten und kleine Glöckchen. Dadurch klingt das Cajon wie das klassische Drumset.' Jeder darf sich ein Instrument aussuchen, dann kann es losgehen. Ich bin an einer der grossen Congas gelandet. Zunächst lernen wir die Grundschläge Bass, Open und Tip. ... Georgie, der in insgesamt fünf Bands Schlagzeug und Percussion spielt, zaubert nun immer kompliziertere Grooves aus dem Ärmel. Die TeilnehmerInnen sind begeistert, die Stimmung steigt. Nach 2 Stunden ist der Anfänger-Workshop schliesslich beendet. ... Wie sagt der Profi-Trommler aus Vaihingen so schön: 'Das wichtigste beim Trommeln ist, das man Spaß dabei hat. Wenn alle Menschen trommeln würden, wäre die Welt vielleicht ein bischen fröhlicher.' (© Jan Bodmer - Bietigheimer Zeitung)
- Das Trommeln hat Mut gemacht
FraZ-Mitmach-Aktion für eine 'tolerantes Miteinander von Menschen aller Nationen'. [ ... Trommler um den Musiker Michael Georgie Hocker forderten am Samstag auf dem Marktplatz mit ihren 'heissen, lateinamerikanischen Rhythmen und exotischen Gewändern' zum Mitmachen auf - was manche Passanten auch taten und mit Leib und Seele mittrommelten oder mitsangen. ... ] 'Das Trommeln hat unheimlich Mut gemacht' sagen die Veranstalterinnen die den Aufruf als 'voll aufgegangen' werten. (© ZVW)
In jeder der vier Ecken des restlos ausverkauften Laboratoriums steht ein Trommler. Einer nach dem anderen trommelt los, setzt sich in Bewegung, um sich schließlich mit den anderen auf der Bühne zu treffen. Ein fast symbolischer Beginn, schließlich haben Rainer Dörrer, Till Ohlhausen, Jürgen Braun und Georgie Hocker auch ihr Repertoire aus verschiedenen Ecken der Welt zusammengetragen. Sie haben daraus, weil sie sich nach eigener Aussage auch ihren schwäbischen Wurzeln verpflichtet fühlen, ihren ganz eigenen Stil kreiert. Der zeichnet sich vor allem durch Vielseitigkeit und Authentizität aus. Big Bom greifen afrikanische und karibische Traditionen auf und versehen sie mit eigenen Akzenten. Originaltreue und Interpretation verschwimmen zu einem neuen Ganzen. Dazu gehören schnelle Sambagrooves ebenso wie afrikanische Gesänge und langsame Steeldrum-Sequenzen. Das eingesetzte Trommel- und Rhythmusinstrumentarium scheint fast grenzenlos. Eine brasilianische Tänzerin – mal in Bastrock und mal in Leoparden-Lendenschurz gekleidet – setzt die Klänge auf der Bühne in Bewegung um. Big Bom verstehen es, ihre eigene Begeisterung auf das Publikum zu übertragen und die Rhythmen erlebbar zu machen. So kommen die Zuhörer nicht umhin, sich in der Enge des Saals diversen Bewegungs- und Klatschübungen zu beteiligen. So manchem dürfte es dabei nicht schwer gefallen sein, sich in ein fernes, exotisches Land versetzt zu fühlen. (© StZ)
- Im Bann der Trommel-Rhythmen
Große Begeisterung war bei allen Beteiligten zu spüren, die die beiden Trommelworkshops im Vaihinger Jugendhaus 'Abseits' besuchten. Die Jugendlichen und auch die Erwachsenen zog Michael Georgie Hocker in den Bann der Rhythmen, die sie den verschiedenen Schlaginstrumenten entlockten. Cajons, Congas, Cowbells, Sticks und viele andere Percussioninstrumente verwandelten das 'Abseits' zu einem pulsierenden Klanggebäude. Nach Aufwärtsphasen für den Körper, Kopf und vor allem für den Bauch, folgten schrittweise steigernde Übungen, natürlich unter Berücksichtigung von Vorkenntnissen der Trommlerinnen und Trommler. Nachdem die Gruppen gut aufeinander eingespielt waren, entstanden nicht selten bizarre Rhythmusstrukturen. Voraussichtlich gibt's im Frühjahr eine Fortsetzung mit Michael Georgie Hockers 'SlapStick' (© VKZ) |